Mit dem Wohnmobil bis ans Nordkapp

Skandinavien bereisen heißt Weite erleben, das klare nordische Licht und Farben in ungeahnter Intensität. Gelb blühende Rapsfelder in Dänemark; grüne Wälder, rote Häuser und blaue Seen Süd- und Mittelschwedens; blendend weiße Gletscher in Norwegen; dazu Bollwerke, Lustschlösser, Schärenküsten, die karge Schönheit des Fjälls und die Gewalt der Fjorde, die ungestüm ins Land drängen.

Der Norden Skandinaviens beschert den reisenden Eindrücke und Landschaftsstimmungen nicht alltäglicher Art: riesige Urwälder in den Nationalparks Lapplands, Teppiche von gelben Trollblumen und das magische Licht der Mitternachts- sonne. Sie können in Tankavaara nach Gold schürfen, den Weihnachtsmann bei Rovaniemi besuchen, die Samen bei der Rentierscheide beobachten und am Nordkap eine Postkarte schreiben.



1. und 2. Etappe 30.06.-01.07.1999

Pünktlich um 16:00 Uhr fuhren wir von zu Hause los. Die Fahrt Richtung Lübeck, unserem ersten Etappenstop zwecks Übernachtung, war bezüglich dem Verkehr, recht Problemlos. Wir kamen recht zügig voran, fast ohne ohne Staus.

Nach einer kurzen Pause zwischen Hamburg und Lübeck und nach einem leckeren Abendessen bei, na wo wohl… McDonalds, erreichten wir gegen 23:00 Uhr unseren Übernachtungsplatz nahe einem Autohof bei Lübeck (A).

Am nächsten Tag ging es dann weiter über Wismar Richtung Rostock-Warnemünde (B) zum Überseehafen Richtung Trelleborg/Schweden (C).

Als unsere Fähre nach Schweden, die Sagastar gegen 14:30 Uhr einlief …….

 

….öffneten sich kurze Zeit später die riesigen Ladeluken.
Mit einem letzten Blick über den Fährhafen…..
….und den Strand von Warnemünde, verabschieden wir und von Deutschland.

Trelleborg (S)

Unser erster Übernachtungsplatz in Skandinavien etwas außerhalb von Trelleborg.

3. Etappe 02.07.1999

Die Weiterfahrt in Richtung Stockholm, ging teilweise über die Autobahn oder sehr gut ausgebaute Schnellstraßen mit traumhaft wenig Verkehrsaufkommen. Hier war entspanntes Fahren angesagt. So kamen wir auch, trotz langsamen Fahrens, recht flott vorran.

Gränna/Vätternsee (S)

Zum Mittagessen machten wir Rast am Vätternsee (B) in einem kleinen Ort namens Gränna. Dort gab es sehr viele Zuckerbäcker und …

…ein nettes kleines Lokal am See, wo wir ein sehr gutes und typich schwedisches Mittagessen bekommen konnten.

Stockholm (S)

Die schöne am Wasser, vier riesige Seen und Schwedens größter Hafen. Ein Drittel der Stadt ist Grünfläche. Seit Mai 1995 hat Stockholm (C) mit dem „Eko-Park“ den ersten Stadt-Nationalpark der Welt. Etliche Quadratkilometer Wälder, Seen, Wiesen und Meeresbuchten im Norden und Osten der Innenstadt stehen seit dem unter Schutz.

Ein blaues T auf weißem Grund weist auf die Eingänge der U-Bahn-Stationen (Tunnelbanan) hin. Mit 108 Km und 99 Stationen hat Stockholm eines der größten Metro-Netze der Welt.

Rund um den Västerlanggatan findet man in den kleinen Gassen Restaurants aller Preisklassen sowie den Reichstag und das Schloss.

Als Übernachtungsmöglichkeit bietet sich ein Campingplatz (C) am Stadtrand an. Er liegt etwa 10Km vom Stadtzentrum entfernt welches man mit der U-Bahn, die Station ist nur etwa 10 Min. Fußweg vom Campingplatz entfernt, in ca. 30 Min erreichen kann.

Ideal auch für Hundebesitzer, da der Platz direkt am Rande eines Waldes mit schönen Wanderwegen liegt.

Schöne Ansichten. Stockholm ist eine Reise wert.

4. Etappe 04.07.1999


Am frühen Morgen des 04.07.1999 brachen wir gegen 05 Uhr vom Campingplatz (A) Richtung Stockholmer Hafen (B) auf. Unsere Fähre sollte um 07:00 Uhr ablegen. Als wir gegen 06 Uhr im Hafen (B) ankamen, war von einer Fähre weit und breit nichts zu sehen.

Mit etwa 50 Minuten Verspätung legte die Fähre dann an der Pier an und wir konnten nach einer Weile an Bord fahren.

So früh am Morgen war am Hafen noch nicht viel los.

Wir verabschiedeten uns von Schweden mit einer wunderschönen Fahrt durch die Schäreninselküste Richtung Mariehamn.

Mariehamn/Aland (S)

In Mariehamn (C) legte unsere Fähre einen etwa 25 minütigen Halt ein. Hier war ganz schön was los. Schiffe wendeten, fuhren rückwärts oder mußten warten bis wieder Platz am Anleger war.

Turku (SF)

Bei der Einreise nach Finnland (D) keine Paßkontrolle mehr. Unser 1. Übernachtungsplatz (E) in Finnland, ist ein Campingplatz ganz in der Nähe des Fährhafens.

Der Zugang zu den Stellplätzen führt durch steil geneigtes Waldgelände, die Stellplätze sind jedoch recht gerade und meist auf gekiestem Untergrund. Da der Platz in der Nähe einer Straße liegt, kann es dort Nachts recht laut sein.

5. Und 6. Etappe 05.07.-6.07.1999


Am Morgen ging es in aller Früh vom Campingplatz (A) bei Turku, auf der legendären E63, der Eismeerstraße weiter Richtung Tampere/Viitasaari.

Nach einem Stop in Tampere zum Bunkern und Mittagessen, erreichten wir am frühen Abend unseren nächsten Übernachtungsplatz bei Viitasaari. Das Wetter wurde zunehmend schlechter, war aber noch erträglich. Nur ab und zu regnete es ein wenig.

Viitasaari (SF)

Unser Übernachtungsplatz (B) bei Viitasaari erwies sich als ein recht schön gelegener Campingplatz direkt an einem See. Die Zufahrt zum Platz ist allerdings eine Katastrophe. Auch ist der Platz aufgrund seiner Lage (direkt an der E75) nachts recht laut.

Rovaniemi (SF)

Am nächsten Morgen fuhren wir zügig in Richtung Rovaniemi weiter. Unterwegs machten wir noch einen kurzen halt bei einem Einkaufszentrum und bei McDonalds. Das Wetter wurde zunehmend schlechter. Als wir jedoch am Abend unseren Übernachtungsplatz (C) ca.20Km nordöstlich von Rovaniemi am Fluß Kemijoki erreichten, hörte es zumindest wieder auf zu regnen, so das wir gleich anfingen zu grillen um anschließend ein Lagerfeuer zu entfachen.

Abenstimmung am Campingplatz

Als wir am nächsten Morgen in „Santa Claus Village“ ankamen, regnete es in strömen und es wurde zunehmend kühler. Hier kann man „Postkartensamen“ mit buntgeschmückten Rentieren fotografieren. Die Hauptattraktion ist das Werkstattdorf des Weihnachtsmannes (finn.:Joulupukki).

So schreibt er z.B. viele Briefe, nimmt Wünsche entgegen und beaufsichtigt seine Gehilfen mit den roten Zipfelmützen beim Herstellen von Geschenken. Im Geschenkehaus können die Großen allerhand Mitbringsel wie Weihnachtsbaumschmuck, Beerenlikör, Wandbehänge usw. erwerben.

Wann hört es endlich auf zu regnen…

6. Und 7. Etappe 07.07.-8.07.1999


Am Morgen ging es von Rovaniemi (A) aus weiter Richtung Norden. Während der Fahrt zum Inarisee goss es in Strömen. Erst als wir in die Nähe des Sees kamen wurde der Regen weniger, aber dafür wurde es immer kälter. Unterwegs begegneten uns einige Rentiere. Sie stehen plötzlich auf der Straße und tun so als gibt es dich nicht.

Inarisee (SF)

Kurz vor Erreichen des Inarisees, zweigten wir zu einem Aussichtspunkt (B), hoch über dem Inarisee ab. Die Zufahrt zum Parkplatz erwies sich als extrem Steil, weswegen sie auch für Gespanne gesperrt ist. Von dort aus hatten wir einen wunderbaren Panoramablick über den See. Hier oben wehte ein eisiger Wind.

Die Einsamkeit Lapplands machte auch vor unserem Übernachtungsplatz (C) am Inarisee keinen Halt. Hier wurde es nachts überhaupt nicht mehr dunkel. Um 01:00 Uhr morgens Stand die Sonne immer noch am Horizont und schien in unser Fenster. Aufgrund der kühlen Witterung hatten wir zum Glück keine Begegnung mit den viel-berüchtigten Schnaken.

Der Inarisee mit seinen gut 3000 Inseln ist doppelt so groß wie der Bodensee und erst gegen Mitte Juni eisfrei.

Unterwegs in Richtung Nordkap machten wir halt bei einer Souvenir Ausstellung der Lappen. Dort bestaunten wir eines der typischen Zelte der Samen.

Grenzübergang (N)

Nach Überschreiten der Grenze (D) zu Norwegen, trafen wir bald auf die legendäre E6, die sogenannte Nordlandroute. Sie beginnt bei Malmö (S) und endet in Kirkenes (N) an der russischen Grenze ganz oben im Norden von Norwegen.

Grenzübergang Finnland / Norwegen

Nordkapp (N)

Als wir um die Mittagszeit das Nordkapp (E) erreichten, war es wechselnd Wolkig und es wehte ein starker Wind. Somit war auch kein Nebel in Sicht und wir hatten eine wunderbare Aussicht auf das Eismeer.

Das Modell der Weltkugel

Ein herrlicher Panoramablick über das Eismeer, welcher die Unendlichkeit erahnen lässt.

Abgesehen von dem erhebenden Gefühl, sich auf dem irrtümlich als nördlichsten Festlandspunkt Europas bezeichneten Kap zu befinden (genau-genommen ist dies das westlich davon gelegene Kap Knivskjellodden), bietet das Nordkap wenig.

Hier oben wehte ein eisiger Nordwind der Stärke 12 und wir hatten ganz schön Mühe festen Boden unter den Füßen zu behalten.

Zurück vom Nordkap durch die Einsamkeit der hochgebiergsänlichen Landschaft in Richtung unseres Übernachtungsplatzes (F) kurz vor Honningsvagl…

…inmitten einer Felslandschaft, etwa 30 Km Südlich des Nordkaps.

8. Etappe 09.07.1999


Honningsvag (N)

Nach einem ausgiebigen Frühstück, brachen wir in Richtung Altafjord (D) unserem nächsten Übernachtungsplatz auf. Unterwegs machten wir in Honningsvag (B) und Hammerfest (C) Halt.

Honningsvag, ein kleines Fischerdorf mit ca. 3500 Einwohnern…
…und Gästen aus Russland.

Hammerfest (N)

Die nördlichste Stadt der Welt liegt auf dem selben Breitengrad wie der Nordrand von Alaska. Sie schmiegt sich in eine windgeschützte Bucht der Insel Kvaloya. Die nach dem Rückzug der Deutschen im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Stadt, hat leider deshalb keine besonderen Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Altafjord (N)

Bei herrlichem Wetter erreichten wir am späten Nachmittag unseren Übernachtungsplatz am Altafjord (D), der gerahmt von hohen Bergen sich weit zum Meer hin öffnet und…

…wir den Tag bei Bier, Wein und Schnaps ausklingen ließen.

9. und 10. Etappe 10.07-11.07.1999


Nordkjosbotn (N)

Vom Altafjord (A) ging es am nächsten Morgen bei herrlichem Sonnenschein und etwa 25° C weiter in Richtung Nordkjosbotn (B), unserem nächsten Übernachtungsplatz.

Die Fahrt entlang der Fjorde führte uns durch sehr unterschiedliche Landschaften. Mal über riesige grüne Hochebenen, mal entlang der herrlichen Fjorde.

Begegnungen mit der heimischen Tierwelt sind hier an der Tagesordnung, immer schön aufpassen und…

…immer wieder Fjorde,Fjorde!

Gegen Abend trafen wir in Nordkjosbotn, unserem Übernachtungsplatz ein. Leider vergaß ich dort einige Fotos zu machen. Hier konnten wir in der Rezeption unsere Herkunft mit einer Nadel, welche wir in eine riesige Landkarte von Deutschland steckten, Walldorf markieren. Wir waren übrigens die ersten Walldorfer auf diesem Campingplatz. Leider existiert dieser Stellplatz nicht mehr.

Vorbei an wildromantischen Wasserfällen und gewaltigen Bergzügen ging unsere Reise am nächsten Tag weiter Richtung Harstad am Anfang der Vesteralen. Das Wetter wurde wieder zunehmend schlechter. Regen ca. 11°.

Je näher wir den Vesteralen kamen, desto mehr Brücken von recht gewaltigen ausmaßen mussten wir überqueren.

Harstad (N)

Am frühen Nachmittag gegen 14:00 Uhr erreichten wir Harstad (C). Wir waren diesmal etwas früher, weil wir noch das Formel 1 Rennen anschauen wollten. Leider hatte bei diesem Rennen Schumi seinen schweren Unfall. Der Campingplatz lag etwas Außerhalb der Stadt am Fjord mit Badestrand. Leider konnte dieser aus Temperaturgründen nicht benutzt werden.

11. und 12. Etappe 12.07-13.07.1999


Kabelvag/Lofoten (N)

Nachdem wir am nächsten Tag noch einmal in Harstad (A) eingekauft haben, Preise sind übrigens für alltägliches auch nicht wesentlich teurer wie bei uns, ging die Fahrt weiter in Richtung der Lofoten.

Nach der Überquerung einiger weiterer Brücken und mehrerer Fährfahrten…

…tauchten am Horizont bald die Wolkenverhangenen Inseln der Lofoten auf.

Am späten Nachmittag erreichten wir den Campingplatz Sandvika (B) bei Kabelvag der inmitten einer Felslandschaft auf einer Halbinsel lag. Das Wetter hielt einigermaßen. Es regnete nicht aber es war nur 10-11° und es wehte ein kalter Wind, so daß wir die meiste Zeit des noch verbleibenden Tages im Wohnmobil verbrachten.

Am nächsten Tag verließen wir die Lofoten in Richtung Festland. In Svolvär (C) setzten wir mit der Fähre in Richtung Skutvik (D) über. Die Fahrt erwies sich als äußerst unangenehm in Bezug auf die doch sehr unruhige See.

Das Wetter wurde jedoch…
…je näher wir dem Festland kamen, immer besser.

Rognan (N)

Als wir am Nachmittag unseren Campingplatz in Rognan am Saltdalsfjord (E) erreichten hatten wir bereits wieder 19° bei Sonnenschein. Am Abend gingen wir in dem kleinen Ort bei einem Chinesen essen. Bei Pizza, geschnetzeltem und Ente ließen wir den Tag ausklingen. Am Nächsten Morgen konnten wir bei 24° vor dem Wohnmobil frühstücken.

13. und 14. Etappe 14.07-15.07.1999


Polarkreis (N)

Heute überquerten wir den Polarkreis in südlicher Richtung bei Stodi (B). Auch hier ist ein Treffpunkt, jedoch liegt dieser viel einsamer und abgelegener als in Finnland. Geld kann man aber auch hier ausgeben.

Mosjoen (N)

Am Abend erreichten wir unseren Übernachtungsplatz bei Mosjoen (C) am Fluß Namsen. Hier war es wegen des Föns von den Bergen um 01:00 Uhr noch 23° und windig.

Kurz nach Aufbruch von unserem Übernachtungsplatz (C) erreichten wir zur Mittagspause die größte künstliche Lachstreppe Europas (D), am hier aufgestauten Fluß Namsen bei Laksfors. Hier aßen wir Lachs und besichtigten das Kraftwerk, die Lachstreppe und das Lachsaquarium. Gegen Abend erreichten wir unseren Übernachtungsplatz (E) etwa 20 Km vor Trondheim.

Trondheim (N)

Am nächsten Morgen stand eine Stadtbesichtigung von Trondheim ins Haus. Das Wetter meinte es gut mit uns, Sodas wir bei strahlend blauem Himmel mal keine nassen Füße bekommen sollten.

Die alten Speicherhäuser werden heute nur noch als Geschäfte und Kaufhäuser genutzt oder stehen leer. Am Hafen kauften wir im Fischmarkt noch unser Abendessen für unseren nächsten Übernachtungsplatz am Sunndalsfjord.

15. und 16. Etappe 16.07-17.07.1999


Kvanne (N)

Nach Beendigung unseres Stadtrundgangs durch Trondheim (A), ging es weiter Richtung Sunndalsfjord (C) unserem nächsten Übernachtungsplatz. Bei Kvanne (B) mußten wir nochmals mit einer Fähre übersetzen, bis wir dann am Abend unseren Campingplatz am Sunndalsfjord (C) erreichten.

Sunndalsfjord (N)

Der Campingplatz am Sunndalsfjord (C) ist eigentlich mehr ein Stellplatz, hat aber Stromanschluß und die Möglichkeit zum Ver- und Entsorgen des Wohnmobilen…

…und eine tolle Lage direkt am Fjord.

Zum Abendessen ließen wir uns die zuvor in Trondheim auf dem Fischmarkt gekauften Garnelen schmecken…

…um dann zu später Stunde den Tag am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

Geiranger Fjord (N)

Am nächsten Morgen ging dann die Fahrt bei herrlichem Wetter, warm und sonnig 25° weiter in Richtung Geiranger Fjord (D). Über Traumhafte Höhenzüge vorbei an gewaltigen Fjorden bis wir dann kurz vor erreichen des Geiranger Fjords noch einmal bei Eidsdal mit einer Fähre, im übrigen das letzte mal innerhalb Norwegens, übersetzen mußten. Nach etwa 26 Km öffnete sich dann der Blick auf den herrlich gelegenen Geiranger Fjord, wohl einer der schönsten Fjorde Norwegens. Nun mußten wir einen Höhenunterschied von ca 1000m bis hinunter zum Fjord, über eine 10%tige mit 12 Serpentinen steil abfallende Straße, bis zum Campingplatz (D) überwinden.

Richtung Gairanger vorbei an gewaltigen Fjorden…
…und herrlicher Landschaft…
…erreichten wir bald unsere letze Fähre in Norwegen bei Eidsdal.
Nach einer Weile öffnete sich der Blick auf den weit unten im Tal liegenden Geiranger Fjord…
…wo zwei große Kreuzfahrtschiffe Halt machten.
Dieses Kreuzfahrschiff müsste die 2014 verschrottete Princess Daphne sein.

Nach steiler Abfahrt hinunter zum Fjord, erreichten wir alsbald unseren Campingplatz.

18.07.1999 Stehtag am Geiranger Fjord

Heute mieteten wir uns ein Motorboot und machten eine kleine Rundfahrt über den Fjord.

Die Fahrt ging Vorbei an den 7 Schwestern…
…und ihrem Freier auf der gegenüber liegenden Seite.

 

Vorbei an unserem Campingplatz und dem Hotel, wo wir am Abend am Buffet zum Essen waren.
An dieser Felswand haben sich Kreuzfahrer verewigt.

17. und 18. Etappe 19.07-20.07.1999


Lom (N)

Als wir am Morgen in Richtung Lom (B) aufbrachen, machten wir noch einmal in Geiranger Halt um Lebensmittel zu bunkern. Dann mußten wir uns wieder eine steile Paßstraße auf etwa 1000m hinaufquälen. Hier Oben war der Winter noch nicht lang vorbei.

Im Hintergrund noch einmal die hohen Berge, welche den Geiranger Fjord umranden.
Man sollte meinen wir währen auf 2500m Höhe, sind aber nur knapp 1000m.

Die um 1200 aus Kieferstämmen erbaute Stabkirche von Lom (B), gilt als eine der besterhaltenen Norwegens. Sie dient auch als Walfahrtskirche. Von Innen kann man die liebevoll restaurierte Kirche für einen kleinen Obolus bestaunen. Die Kirsche wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach erweitert und umgebaut. Leider darf man innen nicht fotografieren.

Lillehammer (N)

Die Stadt (C) ist eines der bekanntesten Fremdenverkehrszentren in Norwegen: Sie wird im Sommer als Erholungsort und im Winter wegen des guten Skigeländes in der Umgebung, auch zum Wintersport viel besucht. Sie war Austragungsort der olympischen Winterspiele 1994. Hier übernachteten wir noch einmal auf einem Campingplatz am Stadtrand, bevor wir am nächsten Tag in Richtung Oslo aufbrachen. Leider haben wir auch hier vergessen Bilder zu machen.

Holmenkollen (N)

Ein Blick hinauf zur riesigen Sprungschanze.

Im Nordwesten der Stadt Oslo liegt Holmenkollen (D), die waldbedeckten Höhen vor den Toren der Norwegischen Hauptstadt, die wegen ihrer schönen Aussicht eines der meistbesuchten Ziele in der näheren Umgebung von Oslo sind. Im Winter ist hier das Skigebiet der Hauptstadt, mit der weit über Oslo aufragende Holmenkollen-Sprungschanze.

Ein Blick hinunter vom Schanzentisch auf die mit Schmelzwasser gefüllte Arena.

Leider konnten wir den Blick vom Schanzentisch der Sprungschanze über Oslo wegen der schlechten Sicht, nicht so genießen. Deshalb gibt es hierzu auch kein Foto.

Das Biathlon Stadion am Holmenkollen

Etwas unterhalb des Holmenkollen, am Ekeberg in der Nähe des Ekeberg-Parks lag unser Campingplatz.

19. bis 21. Etappe 21.07-23.07.1999


Etwas unterhalb des Holmenkollen, am Ekeberg in der Nähe des Ekeberg-Parks lag unser Campingplatz (C). Das recht große Gelände ist wunderschön gelegen und nachts sehr ruhig. Von hier aus starteten wir am nächsten Morgen unsere Stadtrundfahrt. Direkt vor dem Campingplatz ist eine Bushaltestelle (A), von wo aus man in ca. 1/2 Stunde in die Innenstadt (B) von Oslo gelangt.

Oslo (N)

Oslo ist die Hauptstadt Norwegens und zählt zu den flächenmäßig größten Hauptstädten der Welt. Zugleich ist sie die älteste Hauptstadt Skandinaviens und wurde um 1050 von König Harald gegründet. Das Wahrzeichen der Stadt, ist das aus Beton mit Backstein verkleidete monumentale Rathaus von 1931. Es gehört nicht gerade zu den schönsten Bauwerken Norwegens.

Das Rathaus am Hafen.
In der Nähe dieses interessanten Brunnens gegenüber der Universität…
…laden bei schönem Wetter viele Straßenkaffees zum verweilen ein.
Das Schloß ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es von der königlichen Familie bewohnt wird.
Vom Schiffsanleger aus, hat man einen schönen Blick…
…auf den Oslofjord.

Helsingborg (S)

Am Nachmittag brachen wir in Richtung Helsingborg (D) in Schweden auf. Entlang der westlichen Schärenküste von Schweden legten wir nochmals einen Übernachtungsstop ein, um am darauffolgenden Tag mit unserer letzten Fähre in diesem Urlaub nach Helsingör (E) in Dänemark überzusetzen.

Nach dem Übersetzen nach Dänemark und dem Überqueren der längsten Brücke Europas verbrachten wir die letzte Nacht in Skandinavien auf einem etwas abseits gelegenen Campingplatz in Dänemark.

Wackerballig (D)

Am späten Nachmittag unserer letzten Etappe trafen wir in Wackerballig (F) in der Bucht von Gelting an der Ostsee ein, um dort noch ein Paar schöne Tage zu verbringen. Wir hatten die letzten Tage unseres Urlaubs noch herrliches Wetter, sodaß wir uns noch ein wenig Sonnenbräune holten. Auch sind wir noch einige male zum Fischen rausgefahren, die es dann gegrillt oder geräuchert zum Abendessen gab.

Am Strand von Wackerballig…
…konnte man sich so richtig von den Strapazen des Urlaubs erholen.

So ging auch dieser wirklich schöne und erlebnisreiche Urlaub zu Ende. Aber wir waren bestimmt nicht zum letzten mal in Skandinavien. 2005 machten wir eine Tour durch Süd Schweden und 2018 eine Kreuzfahrt mit der MS-Albatros zu den Nordischen Weihnachtsmärkten. Im Mai 2020 werden wir den Südwesten Norwegens inkl. der Fjorde mit der MS-Artania abklappern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.